Are you a family carer? We want you for InformCare!
Europaweit werden 80% aller Pflegebedürftigen zu Hause von Angehörigen und/oder Freunden betreut und gepflegt. Dennoch wird diese anspruchsvolle Tätigkeit in unserer Gesellschaft allzu oft nicht ausreichend anerkannt, geschweige denn honoriert. Einen nahestehenden Menschen zu pflegen, bedeutet oftmals psychologische, physische, soziale und finanzielle Konsequenzen auf sich zu nehmen, die diese Aufgabe zu einer schwierigen und mitunter belastenden Herausforderung werden lässt. Im Rahmen des europäischen Projekts INNOVAGE FP7 wurde von INCRA und EUROCARERS für die 27 EU-Mitgliedsstaaten eine Internetplattform entwickelt, die Unterstützungsangebote für informelle Pflegende aufzeigt. Als Mitglied des INNOVAGE carers associations network hat der RBS – Center fir Altersfroen in Zusammenarbeit mit INCRA und EUROCARERS eine Version für Luxemburg in deutscher und französischer Sprache konzipiert und koordiniert.
Die Plattform bietet u.a.
- Informationen über Pflege sowie die Hilfs- und Unterstützungsangebote in Luxemburg
- Informationen im Hinblick auf rechtliche sowie finanzielle Aspekte
- Informationen über die häufigsten Krankheitsbilder und Gebrechen älterer Menschen
- Strategien zur „Selbst-Pflege“, um den Anforderungen der Pflegetätigkeit besser gerecht werden zu können und dem Pflegebedürftigen eine angemessene Betreuung zu ermöglichen
- Anregungen zur besseren Vereinbarung von Pflege, Familie und Beruf
Pflegende Angehörige (informelle Pfleger) können in einem halbtägigen Workshop am 1. Oktober 2015 von 9 – 13 Uhr im Hotel LEGERE (Munsbach) eingehende Informationen über die Zielsetzungen des EU-Projektes INNOVAGE erhalten. Weiter können sie den Nutzen der InformCare Plattform – Version für informelle Pfleger in Bezug auf reale Fragen im Kontext der Angehörigenpflege testen und evaluieren. Was müssen oder sollten Sie als pflegende(r) Angehörige(r) unbedingt wissen? Die Plattform enthält die wichtigsten Antworten im Überblick und liefert zahlreiche Hinweise und hilfreiche Tipps.
Der Workshop wird als Fortbildungsmaßnahme zertifiziert und die Teilnahmekosten vollständig über das INNOVAGE-Projekt abgedeckt.
Da die Teilnehmerzahl sehr begrenzt ist, ist eine schriftliche Anmeldung via recherche@rbs.lu unbedingt erforderlich. Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Sur invitation du RBS-Center fir Altersfroen, Stecy Yghemonos, directeur exécutif de l’association EUROCARERS, agira comme conférencier le 18 novembre 2015 dans l’auditoire de la BGL BNP Paribas. Dans son exposé, il sensibilisera à l’importante contribution des aidants informels aux systèmes sociaux et de soins de santé. En vue du développement démographique actuel, il soulignera l’importance croissante des soins informels d’un point de vue socio-politique et donnera des pistes pour faire progresser le statut des aidants informels et de contribuer à leur reconnaissance tant au niveau européen que national. Surtout, il pointera l’importance d’une bonne coopération entre les soins professionnels et informels et informera sur les droits des aidants informels.
(traduction fr-lux est assurée)

Sie sind 50+ und berufstätig? Sie möchten lernen sich gezielt zu entspannen und dabei Ihre mentale Leistungsfähigkeit verbessern? Sie sind interessiert an einem fachlich geleiteten und wissenschaftlich begleiteten Trainingsprogramm teilzunehmen? Dann melden Sie sich an zur Informationsveranstaltung “Train your brain to relax” und erfahren Sie mehr. Die Veranstaltung ist unverbindlich. Das Trainingsprogramm startet im Januar 2016. Detaillierte Informationen zum genauen Ablauf der Trainingseinheiten erhalten Sie bei der Infoveranstaltung.
Vom “Brain-fogging” zum sinnvollen Einsatz von Psychopharmaka in der professionellen Altenhilfe
Psychopharmakologie bei älteren Patienten bedeutet zunehmend, Wechselwirkungen und gefährliche Nebenwirkungen gegen den möglichen Nutzen einer Medikation abzuwägen. Nicht selten erhalten multi-morbide Patienten viele verschiedene Substanzen von unterschiedlichen Ärzten verordnet. Oft haben die Medikamente unter einander Wechselwirkungen und können paradoxe Reaktionen hervorrufen. In seinem Fachvortrag: Vom «brain fogging» zum sinnvollen Einsatz von Psychopharmaka in der professionellen Altenhilfe, diskutiert Prof. Dr. Dr. Rolf D. Hirsch die Notwendigkeit einer sinngemäßen Indikationsstellung und eines altersangemessenen und patientengerechten Einsatzes von Psychopharmaka.
Angesprochen werden vor allem Mediziner und medizinisch-pflegerische Berufsgruppen, die mit der Versorgung von gerontologisch-geriatrischen Patienten betraut sind.
Zum Referenten:
Prof. Dr. phil. Dr. med. Dipl. Psych. Rolf Dieter Hirsch ist Arzt für Nervenheilkunde, psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker und Gerontologe
Die Teilnahme erfordert eine Anmeldung unter www.eventbrite.com
Die Tiefgarage der Banque de Luxembourg steht Ihnen am Abend des 16. Juni zum Parken zur Verfügung.
Im Rahmen ihres 60jährigen Jubiläums organisiert die Ligue Luxembourgeoise d’Hygiène Mental vom 14.-15. Oktober 2016 einen Kongress mit dem Titel A/Normal: Psychische Gesundheit geht uns alle an.
Das Programm ist sehr vielseitig und beitet eine gute Mischung aus Vorträgen, Workshops, Ateliers zum Reinschnuppern, Filmpräsentationen, sowie eine Theatervorstellung.
Innerhalb dieses Kongresses veranstaltet auch der RBS-Center fir Altersfroen ein thematisches Symposium mit Prof. Dr. Martin Hautzinger. In seinem Impulsvortrag „Psychologische Interventionen und Psychotherapie im Alter“ werden u.a. die Notwendigkeit der Bedarfsermittlung und Indikationsstellung erörtert, sowie wissenschaftliche Belege zur Wirksamkeit gezielter psychologischer/therapeutischer Interventionen bei Menschen im hohen Lebensalter vorgestellt werden.
Im Anschluss an den Gastvortrag folgt eine Podiumsdiskussion, in der Akteure aus der Altenforschung, -pflege und -betreuung in Luxemburg zu Wort kommen. Hier geht es darum, gemeinsam zu erörtern, ob und inwiefern diese Forschungserkenntnisse für den Luxemburger Kontext fruchtbar gemacht werden können.
Tickets können online über www.eventbrite.com erworben werden.
Die RBS-Cellule de Recherche lädt ein zur Informationsveranstaltung
EMOFLEX – Sich besser fühlen durch Training der emotionalen Flexibilität
Emotionen sind lebens- und überlebenswichtig. Sie sind geradezu der Motor im Getriebe des menschlichen Erlebens und Verhaltens. Als ständige innere Begleiter sind Emotionen wegweisend für unser Denken und Handeln – auch wenn wir uns dessen häufig nicht bewusst sind.
Manchmal haben wir unsere Gefühle „nicht im Griff“, wir erleben diese zu intensiv oder bleiben zu lange in einer Emotion stecken. Ein Beispiel: Man geht „schnell hoch“ und „kommt nur sehr langsam wieder runter“ oder man hat Schwierigkeiten seinem Ärger „Luft zu machen“. Das Resultat: Man ist plötzlich nicht mehr „Herr im eigenen Haus“ und fühlt sich seinen Emotionen ausgeliefert. Das muss jedoch nicht so sein, denn die Fähigkeit zur Emotionssteuerung kann gelernt und trainiert werden!
Weiterführende Informationen zu den Trainingsinhalten, den Teilnahmebedingungen und dem Ablauf des Programms werden in der Informationsveranstaltung bekanntgegeben. Das Projekt ist eine Initiative der Cellule de Recherche und wird wissenschaftlich begleitet.
This conference, as its predecessors, will offer an opportunity for academics and professionals from a range of backgrounds and disciplines to come together and engage in an exchange of new research results covering the entire spectrum of field methods to assess the ongoing behaviour, physiology, experience and environmental aspects of people in naturalistic or unconstrained settings. The special focus of the conference on Digital Health has been chosen as its rapid growth – converging technologies, such as Internet applications, social networks, smartphones and wearable sensors – is now transforming our approach to health research, healthcare, and communication and access to information.
Die Cellule de Recherche lädt ein zur Konferenz mit Bestsellerautor und Hirnforscher
JOACHIM BAUER
Selbststeuerung als zentrale Fähigkeit im Umgang mit herausfordernden Situationen
Joachim Bauer fordert uns auf, unsere auf Autopilot fahrenden Verhaltensweisen als das zu sehen, was sie sind: kurzsichtig und fehleranfällig. Die eigenen Impulse kontrollieren und vorübergehende Anstrengungen auf sich nehmen zu können, ist die unabdingbare Voraussetzung für langfristige persönliche Erfolge und gute soziale Beziehungen. Außerdem schützt die Fähigkeit zur Selbststeuerung die Gesundheit und kann im Krankheitsfall den Heilungsprozess günstig beeinflussen. Anstatt ständig den Reizen der Außenwelt zu folgen, sollten wir wieder lernen, selbst zu entscheiden.
Zum Referenten
Univ-Prof. Dr. med. Joachim Bauer lehrt an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er ist erfolgreicher Autor vieler wissenschaftlicher Sachbücher und war lange in der Molekularbiologie und Hirnforschung tätig. Für seine Forschungsarbeiten bekam Bauer den renommierten Organon-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie verliehen. Bauer ist Facharzt für Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin. Seine Bücher „Selbststeuerung“, „Warum ich fühle, was du fühlst“, „Arbeit, warum sie uns glücklich oder krank macht“, „Schmerzgrenze“ und viele andere Publikationen sind Bestseller.
Die Tinnitus-Gesprächsgruppe vom 01 Juli 2017 muß leider verlegt werden.
Das nächste Treffen findet am 15. Juli 2017 von 10 bis 12 Uhr
in den Räumlichkeiten der Cellule de Recherche des RBS statt, 3.Stock, 20, rue de Contern, L-5955 Itzig
Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.
So lange wie möglich autonom bleiben im höheren Lebensalter – das wünschen sich die meisten Menschen. Assistive soziale Roboter können wertvolle Helfer sein.
Im Rahmen des ASRIF Projektes, das in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg und der RBS-Cellule de Recherche durchgeführt wird, suchen wir Personen, die Interesse daran haben,
- mit einem sozialen Roboter spielerisch zu interagieren,
- uns ihre persönliche Einstellung und
- ihr Erleben im Umgang mit dem Roboter mitzuteilen.
Möchten Sie sich aktiv an Forschung und Entwicklung beteiligen? Dann melden Sie sich an um den Roboter in der RBS-Cellule de Recherche auszutesten und zu bewerten.
Es sind keinerlei Vorerfahrungen mit Technik erforderlich.
Zeitaufwand: zirka 45 Minuten, Termin nach Vereinbarung
